Archiv 2014 - ÄGERITALORCHESTER - Das Orchester aus dem Ägerital

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Veröffentlichungen 2014



Folgende Rückblicke finden Sie hier:

Klavierkonzert mit Musikstudentin


Mit_grosser Freude lädt das Ägeritalorchester seine Freunde zu einem ausserordentlichen Konzert ein. Die einheimische Musikstudentin, Annina Röllin aus Oberägeri, gibt ihr erstes Klavierkonzert mit Orchesterbegleitung.

Schon mehrmals durften wir mit gekonnter Unterstützung von Annina Röllin am Cello auftreten. Diesmal aber tritt sie mit dem Ägeritalorchester als Solistin mit dem Klavier auf. Sie interpretiert das Klavierkonzert mit Streicherbegleitung von W.A. Mozart KV 414.

Annina Röllin, geboren 1993, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren bei Katja Huber an der Musikschule Oberägeri.
Bereits nach zwei Jahren begann sie Kammermusik zu machen. Zusammen mit einer Klarinettistin nahm sie regelmässig an kantonalen Wettbewerben sowie an schweizerischen Jugendmusikwettbewerben teil und wurde mehrmals mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Auch in der Kategorie Klavier solo erhielt sie einen ersten Preis am zentralschweizerischen Jugendmusik-Wettbewerb.

Mit 16 Jahren wechselte sie an die Musikschule Zug und nahm Unterricht bei Daniel Vaiman.

Zusätzlich zu ihrer Ausbildung am Klavier lernte sie Cello bei Jonas Iten sowie Christian Hieronymi und spielte vier Jahre lang im Jugendorchester der Stadt Zug.
Für ihre künstlerische Maturaarbeit „Eine Komposition für Klarinette und Klavier“ am Kantonalen Gymnasium Zug wurde sie gemeinsam mit ihrer langjährigen Kammermusikpartnerin mit einem Preis ausgezeichnet.
Sie besuchte Meisterkurse von Dina Yoffe, Eri Nakagawa, Akiko Ebi, Robert Palmer und Andre Boainain, sowie einen Kammer-Musikkurs in Vaumarcus.
Seit dem Wintersemester 2012 studiert sie bei Professor Kalle Randalu an der Hochschule für Musik in Karlsruhe.
Das Klavierkonzert findet am Samstag, 13. Dezember 2014 um 19.00 Uhr im Musik- und Theatersaal Hofmatt Oberägeri statt.

Die Generalprobe mit Publikum ist am Donnerstag, 11. Dezember 2014 um 18.15 Uhr im Chlösterli Unterägeri.

Bevorstehende Auftritte des Ägeritalorchesters
  • 8. Dezember 2014, 18.15 Uhr Marienkirche Unterägeri, Festgottesdienst mit Ägeri cantat,
  • 11. Dezember 2014, 18.15 Uhr Chlösterli Unterägeri, Generalprobe Klavierkonzert
  • 13. Dezember 2014, 19.00 Uhr, Musik- und Theatersaal Hofmatt Oberägeri, Klavierkonzert
  • 24. Dezember 2014, 23.00 Uhr, Pfarrkirche Oberägeri, Weihnacht Mitternachtsgottesdienst mit Peter und Paul Chor
  • 8. und 10. Mai 2015, Konzerte mit Zuger Singlüüt
  • 15. November 2015, 17.30 Uhr ÄGERIHALLE Unterägeri, Konzert zu 700 Jahre Morgarten
 
Zu unseren Auftritten laden wir Sie schon heute recht herzlich ein.
 
 
Bericht: Geni Häusler, Präsident,
Ägeritaler V / 2O14

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Das Ägeritalorchester reist an ein Konzert ihres Konzertmeisters nach Berlin - 29. Mai bis 1. Juni 2014

Im Advent 2013 erfahren einige Mitglieder des Ägeritalorchesters, dass unser Konzertmeister Adrian Häusler mit seinem Orchester, das aus dem Neuen Zürcher Orchester und dem Alumni- & Sinfonie-Orchester Uni Bern besteht, am 1. Juni 2014 in Berlin konzertiert.

Weil wir öfter Zuhörer dieses Orchesters an den Konzerten in der Kirche St. Peter in Zürich sind, fanden einige Mitglieder, dass eine Reise nach Berlin doch schön wäre.

Und siehe, es wurde wahr! Margrit Meier, die bekannte Reiseorganisatorin während ihrer Zeit als Präsidentin des Orchesters, hat uns den Flug und das Hotel bestens arrangiert!

So startet eine Gruppe von 8 Personen am Auffahrtstag, den 29. Mai 2014 mit der Airberlin um 8.35 Uhr in Zürich und landet glücklich um 10.00 Uhr in Berlin Tegel.

Nach dem Mittagessen im Hotel gingen die Reiselustigen zu Fuss auf Erkundigung und sassen nach kurzer Zeit am Potsdamer Platz im Bus für eine Stadtrundfahrt von 2 Std. mit dem Kommentar eines "Berlinerhumoristen".

Mit vielen Eindrücken der grünen, grossen Stadt Berlin konnten wir dann im Hotel Scandic das Zimmer beziehen. Sauber und ruhig und trotz der vielen Gäste haben wir ausgiebig und reichlich gefrühstückt. Sehr bequem war die U-Bahn Station ganz in der Nähe des Hotels.

Bald haben wir entdeckt, dass die Taxis in Berlin für uns 8 Personen recht günstig fahren. So musste Peter Lüthi immer wieder per Handy einen Kleinbus bestellen. Die Chauffeure fuhren mit uns schnell, aber auch leicht chaotisch durch die Stadt. So zu:

  • Prenzlauer-Berg zum Rest. CAPE-TOWN an die Schönfliesserstrasse, wo wir den Walliser, ein Bekannter von Peter und Gisela Lüthi trafen.  Er konnte uns einiges aus der Umgebung erzählen. Nicht alle haben sich mit der Küche aus Südafrika (Springbock, Affe und Krokodil) angefreundet!

  • Classic Remise mit der Oldtimer Ausstellung im Strassenbahndepot an der Wiebestrasse. Durch das Ehepaar Volklandt, Freunde von John und Toni Kummer, konnten wir als alleinige Gäste im Restaurant kulinarische Küche in Deutschland geniessen. Sie konnten von der Situation beim Fall der Berliner Mauer berichten.

  • Schlossbrücke Charlottenburger Ufer für eine Rundfahrt auf der Spree mit dem Schiff Fortuna. Für 3 Stunden gemütlicher Fahrt unter niedrigen Brücken und durch Schleusen konnte man auf Deck an der Sonne die Stadt und die z.T. grandiosen Bauten ohne Hektik bewundern.


Wir erinnern uns auch gerne an die Ausstellung des Künstlers Ai Weiei aus China im Martin-Gropius-Bau. Man musste die historischen und politischen, oft ironischen Botschaften lesen, um zu verstehen.

Zum Schluss kam der Höhepunkt unserer Reise. Das Konzert in der Philharmonie
. Wo sonst die weltberühmten Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Simon Rattle spielen - dieser sass zwei Reihen vor uns-, konnten wir die Phil-A, Swiss Philharmonic Academy mit Adrian Häusler als Konzertmeister zwei Stunden lang akustisch aufnehmen. Das war eine musikalische Glanzleistung!


Nach einem Mittagessen, das ausserordentlich schnell von einer Schweiz schwärmenden Bedienung organisiert wurde fuhren wir das letzte Mal per Taxi zum Flughafen. Zum Abflug um 17.10 Uhr nach Zürich. Kummer’s Abholservice stand in Zürich wieder für uns bereit und fuhr uns sicher und schnell wieder in’s Ägerital.

Hier gehört nun ein Lob an unsere Organisatorin Margrit Meier. Flug bestens, Hotel hervorragende Lage und Service. Es waren sehr schöne Tage in der Ochester-Gemeinschaft.
Aber wir haben Dich vermisst, denn leider konntest Du diese schöne Reise nicht mit uns geniessen. Vielen Dank für Deine Bemühungen!

Für den Präsidenten des Ägeritalorchesters Eugen Häusler und seine Gattin Christina, Toni und John Kummer, Gisela und Peter Lüthi, Madeleine Iten zeichnet

Myrtha Domonell , Unterägeri, 5. Juni 2014


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300 Jahre Pfarrei Unterägeri
Konzert als Geschenk zum Jubiläum


Mit grosser Freude durften wir vor voller Marienkirche zum 300-Jahr-Jubiläum der Kirchgemeinde Unterägeri musizieren.


Wir wählten Musik von Komponisten aus 3 Jahrhunderten - Respighi 1879-1936 Bearbeitungen aus dem 16. Jh., Rameau 1683-1764, Mozart 1756-1791, Beethoven 1770-1827, Schubert 1797-1828, Strauss 1825-1899, Tschaikowsky 1840-1893 und Bartok 1881-1945.
Konzert 300 Jahre Pfarrei Unterägeri

Unser Kapellmeister, Adrian Häusler, führte uns souverän als Primgeiger durch das sehr abwechslungsreiche Programm. Die Solostellen spielte er gleich selber. Als weiterer Solist brillierte unser Cellist Götz Kelling-Urban.
In der Begrüssung zeigte der Präsident Geni Häusler in kurzen Worten auf, was der Gründer der Pfarrei, der im Chor der Marienkirche seine letzte Ruhestätte hat, für die Gemeinde Unterägeri leistete:

Liebe Freunde des Ägeritalorchesters

Zum heutigen Jubiläumskonzert begrüssen wir Sie herzlich.

Es ist uns eine Ehre und eine Verpflichtung mit diesem Konzert zu den Feierlichkeiten des 300 jährigen Bestehens der Pfarrei Unterägeri einen Beitrag zu leisten.

Wir musizieren vor dem Grabe des Gründers und Förderers unserer Gemeinde, Pfarrer Dr. Bernhard Fliegauf. Geboren wurde er 1656, wurde mit 69 Jahren erster Pfarrer von Unterägeri, wirkte 18 Jahre lang und starb 1743 87-jährig. Er ist ein Urägerer. Einer seiner Vorfahren, Jenni Flüguf, wird in einem Dokument von 1401 namentlich erwähnt.


Mit Freude und Dankbarkeit können wir uns an unseren grossen Mitbürger erinnern. Er hat nicht nur beim Bischof von Konstanz erwirkt, dass Unterägeri am 22. Januar 1714 eigenständige Pfarrei wurde, er war auch treibende Kraft beim Bau dieser schönen Kirche und baute den nebenstehenden Pfarrhof nach eigenen Plänen und auf eigene Kosten.

Er liess dort ebenerdig ein Schulzimmer einbauen, in dem er den Kindern des Dorfes lesen, schreiben und rechnen beibrachte. Ich selber durfte noch 1955 im gleichen Raum bei Schwester Maria-Lina die erste Klasse besuchen.
Für mich hat dieser Gedenkanlass aber noch eine ganz eigene Seite. Seit 1935 hat meine Familie das Privileg, im Gupf, dem Elternhaus des Pfarreigründers, leben zu dürfen.


Das Ägeritalorchester spielt Ihnen Musik aus den vergangenen 300 Jahren. Sie sollen dadurch einige Eindrücke aus dem musikalischen Schaffen dieser grossen Zeitspanne erhalten.

Ich danke Ihnen für ihre Aufmerksamkeit.

Die Zuhörer waren vom äusserst abwechslungsreichen Konzert so begeistert, dass sie sich für die beeindruckenden Darbietungen mit stehenden Ovationen bedankten.


Hier finden Sie die Audio-Mitschnitt aus dem Konzert.


Weitere Bilder finden Sie in unserer Photogalerie.


Nächste öffentliche Auftritte des Ägeritalorchesters:

  • Sonntag, 8. Juni 2014, 10.15 h, Pfarrkirche Unterägeri

  • Sonntag, 15. Juni 2014, 16.00 h, Restaurant Seefeld

  • Sonntag, 7. September 2014, 16.00 h, Restaurant Seefeld (Ägerimärcht)

  • Samstag, 20. September 2014, Pfarrkirche Oberägeri (siehe Pfarreiblatt)

  • Montag, 8. Dezember 2014, 10.15 h, Marienkirche Unterägeri

  • Mittwoch, 24. Dezember 2014, 23.00 h, Pfarrkirche Oberägeri


Bericht: Geni Häusler, Präsident, Ägeritaler III / 2O14

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